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Knoblauch in der Medizin

Akne, Alopezie (krankhafter Haarausfall), Arteriosklerose, Asthma, Bienenstichen, Blähungen, Bluthochdruck, Blutunterzuckerung, Bronchitis, Ekzeme, Epilepsie, Erkältung, Erschöpfung, Fettleibigkeit, Fußpilz, Geisteskrankheit, Gelbsucht, graues Haar, Hämorrhoiden, Höhenkrankheit, Ischias, Katarrh, Keuchhusten, Kopfschmerzen, Krätze, Krebs, Lepra, Magenbeschwerden, offene Wunden, Prellungen, Schlangenbisse, Senilität, Skorbut, Tierbisse, Tollwut, Tuberkulose, Vergiftungen, Verstopfung, Wundbrand, Würmer, Zahnschmerzen – das sind nur einige der Beschwerden und Krankheiten, bei denen Knoblauch im Verlauf seiner langen Geschichte irgendwann einmal zur Behandlung eingesetzt wurde.

Die Ägypter, die als erste die Form der Medizin praktizierten, wie wir sie heute kennen, hatten viele Heilmittel auf Knoblauchbasis in ihrer Arzneimittelkiste. Hippokrates, der „Vater der Medizin„, übernahm sie, denn er erkannte die harntreibende und abführende Wirkung; auch bei Dioskurides Pedanius, dessen medizinische Texte bis ins späte Mittelalter hinein als Standardwerke galten, finden sie sich wieder.

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Was ist so schlimm daran, nach Knoblauch zu riechen?

Eine seiner angenehmeren Rezepturen war eine Mischung aus Knoblauch, Feigenblättern und Kreuzkümmel als Pflaster bei Mäusebissen. Plinius der Ältere nennt nicht weniger als 61 Knoblauchmittel in seiner Naturalis historia. Der Talmud empfiehlt die Anwendung bei Zahn- und Ohrenschmerzen; die Chinesen sollen Knoblauch schon 2000 v. Chr. medizinisch eingesetzt haben; in Indien genießt die 5000 Jahre alte Ayurveda-Heilkunst, die Mittel auf Knoblauchbasis bei Sodbrennen, Heiserkeit und Typhus empfiehlt, immer noch höchstes Ansehen.

Im Mittelalter waren Kräuterbücher sehr beliebt und auch für viele Menschen verfügbar, vor allem nach Erfindung der Buchdruckerkunst. In diesen Büchern fanden sich zahlreiche Heilmittel auf Pflanzenbasis – in vielen war Knoblauch enthalten -, und sie verbanden die Volksmedizin der Zeit (beispielsweise bei Husten klein geschnittene Knoblauchzehen auf die Fußsohlen streichen) und das wachsende Wissen über Botanik und Naturwissenschaft mit den grundlegenden Prinzipien dessen, was wir heute als Homöopathie, Naturheilkunde und Kräuterheilkunde kennen. Diese Bücher blieben bis zum Ende des 19. Jahrhunderts populär, bis die Medizin sich in der gerade entstehenden Industriegesellschaft verstärkt den „wissenschaftlichen“ Methoden zu wandte.

Knoblauch und der Krieg

Knoblauch wurde in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs als Antiseptikum und Antibiotikum verwendet, russische Fachleute machten sich stark für ihn, und bei ihren Patienten war er ein so beliebtes, akzeptiertes Heilmittel, dass man manchmal von „russischem Penicillin“ sprach; dennoch fand die medizinische Anwendung erst in den letzten sechzig Jahren Anerkennung oder besser: wieder Anerkennung.

Knoblauch das Allheilmittel

Ob Knoblauch wirklich das beinahe universelle Allheilmittel ist, für das die Alten ihn hielten, lässt sich nicht ohne weiteres beurteilen, aber es gibt heute deutliche Hinweise, dass er den Cholesterinspiegel günstig beeinflussen, zahlreiche schädliche Bakterien zerstören, der Verdauung, dem Kreislauf und der Atmung helfen kann, und dass er möglicherweise ein Antikrebsmittel ist.

Es ist eine erfreuliche Ironie, dass ein technologisch so fortgeschrittenes Land wie Japan gegenwärtig führend in der Knoblauch-Forschung ist und sich damit auf ein Terrain begibt, das schon vor 5000 Jahren bekannt war.